Weil wir diese Hoffnung haben, können wir voller Zuversicht vor die Menschen treten.
2.Korinther 3,12 (HfA)
Heute war der zweite Teil vom Taschen verteilen in einem Vorort von Fort Portal namens Nkimbiri. Es waren 120 neue Taschen und 50 Refills geplant. Wir wollen mit den Taschen nicht nur notwendige Nahrungsmittel für den Körper schenken, sondern den Familien Hoffnung machen; deshalb gibt es in den Taschen eine Bibel. Gott verspricht, dass wir nicht umsonst auf Ihn hoffen, sondern dass Er sich um uns kümmert und uns annimmt. Jesus hat durch Seinen Tod am Kreuz und die Aufstehung die Macht des Todes endgültig gebrochen. So kann JEDER Mensch - auch Du - sich Gott nähern. Denn alle Schuld ist vergeben. Gott ist immer für uns da! Diese Hoffnung kann uns niemand nehmen.
Auf dem Weg nach Fort Portal
Von unserer Lodge waren wir ca. eineinhalb Stunden mitten durch die Hügel der Gegend um des Kibale Forest unterwegs, da wir sonst einen weiteren Umweg über Fort Portal hätten nehmen müssen. Wirklich wunderbare Aussichten durften wir genießen und wir trafen wieder auf Kraterseen.
Als die „rough road“ wieder auf die Hauptstraße traf, warteten wir einige Zeit auf den Transporter aus Kasese, der mit den ganzen Taschen samt Inhalt unterwegs war.
Als wir ankamen, warteten schon einige Menschen, es waren Stühle vorbereitet und ein Sonnensegel wurde aufgebaut.
Los geht's!
Der Pickup war schnell abgeladen und wir konnten mit dem Packen der Taschen und den Refills beginnen. Dank meiner Family, Godfrey, Jero und Martin ging es wirklich schnell. Trotzdem kamen wir in der Mittagssonne ganz schön ins Schwitzen.
Währenddessen kamen immer mehr Kinder und Erwachsene und gesellten sich zu uns, Wobei es eine gute, ruhige Stimmung war. Nachdem die Taschen gepackt waren, haben wir noch die Kleidung und die Schuhe ausgelegt, damit wir den Kids möglichst passende Größen geben konnten.
Vorher kam der Chairman des Dorfes kam natürlich auch vorbei und sprach ein paar Worte des Dankes. Allerdings musste er bald wieder gehen, da am Dienstag Kommunalwahlen in Uganda sind und er auf ein Treffen aller Chairmen der Gegend musste.
Bevor wir die Taschen ausgaben, sprachen noch Kinder, Eltern, Birgit und auch ich kurz zu den Anwesenden.
Danach lasen wir die Namen auf den wiederbefüllten Taschen vor und gaben sie aus, was soweit ganz gut funktionierte.
Als das erledigt war, riefen wir erst die Mädels auf, die auf der Liste standen und gaben ihnen die Kleidung und die Taschen. Allerdings kam es zu einem leichten Durcheinander, da sich immer wieder Kinder einreiten, die nicht auf der Liste standen.
Bei den Jungs war es leider ähnlich, wobei wir sie einzeln aufriefen und ihnen dann gleich Kleidung geben, die sie anziehen mussten, bevor wie ihnen die Tasche gaben. Auch hier versuchten welche, zweimal zum Zug zu kommen.
Für nächstes Mal haben wir schon Ideen, wie wir in Zukunft Schlupflöcher schließen können, was wohl leider notwendig ist, damit wir die Taschen fair verteilen können.
Seife ohne Ende
Am Ende hatten wir noch ein paar Sachen übrig und haben sie an Kids verteilt, die bisher nichts bekommen hatten. Bis auf die ganze Seife. Da war noch für etwa 460 Taschen übrig 😮. Wie das sein kann, klären wir noch mit unserem Lieferanten.
Da wir die Seife nicht mitnehmen konnten, packten wir sie in unseren Safaribus und Godfrey lagerte bei seiner Mom zuhause für das nächste Jahr ein. Wir haben derweil mitten in Uganda am Straßenrand für zweieinhalb Stunden warten müssen. Die Zeit verging trotzdem relativ schnell. Wir haben gegessen, Musik gehört und die Straße beobachtet, was hier immer wieder sehenswert ist…
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